Mémoire sur le vernis de la Chine
Autor d'Incarville, Pierre ;
Titel  Mémoire sur le vernis de la Chine
Untertitel
Publikationsjahr 1760
Band In: Mémoires de Mathematique et de Physique, Présentés a l'Académie Royale de Sciences, Tome 3, p. 117.
Publikationsort Paris
Verlag/Herausgeber
Sprache Französisch
Illustrationen Nein
Beschreibung

Pater D’Incarville war Jesuit und korrespondierendes Mitglied der Académie Royale des Sciences in Paris. D’Incarville starb als Missionar 1757 in Peking.

Sein posthum publizierter Bericht umfasst eine genaue Beschreibung der Herstellung des echten sog. Chinesischen Lackes mit allen chinesisch benannten Ingredienzien und Vorgehensweisen. Die sagenumwobene chinesische Lacktechnik war äusserst beliebt, nicht nur in Frankreich, wobei man sich hauptsächlich auf dessen Imitation beschränkte, da man die Ingredienzien nicht kannte. D’Incarville ist der erste, der die Herstellungsgeheimnisse über den echten chinesischen Lack lüftet. Zuerst von Watin in seiner zweiten französischen Ausgabe 1773 seines l’Art du Peintre, Doreur, Vernisseur beigegeben, auch um das eigene Werk stärker zu verkaufen; in den deutschen Ausgaben immer eingeschlossen.

Ausgaben Weitere frz. Ausgabe, beigefügt zu: Watin, Jean–Felix: L’Art du peintre, doreur, vernisseur. Ouvrage utile aux artistes & aux Amateurs qui veulent entreprendre de peindre, dorer & vernir toutes sortes de sujets en bâtiments, meubles, bijoux, equipages &c. Seconde édition revue, corrigée & considérablement augmenté, Paris 1773 ( p. 313–335 ).
Dt. Ausgaben und Auszüge: Abhandlung von den chinesischen Lacken durch den Jesuiten D’Incarville. Beigegeben in den deutschen Ausgaben von Watins Staffiermaler; separat erschienen in: Allgemeines Magazin der Natur, Kunst und Wissenschaften, Teil 12, Leipzig 1767, S. 109ff. | Abhandlung über den chinesischen Lackfirniss, von dem Jesuiten und Korrespondenten von der Kgl. Academie, von Incarville als ein Auszug. Johann Samuel Halle, Fortgesetzte Magie oder die Zauberkräfte der Natur, Bd. 1, Berlin 1788, S. 124ff.
Bezug zu anderen Quellen
Referenzen Berger 1901, Huth 1971, Schießl 1979a, Schießl 1989